Da war sie nun wieder: die Kerwe. Schon in der Vorbereitung die erste
Überraschung: der Haxengrill sei kaputt und überhaupt gibt's den nicht mehr.
Also nix wie hin und nochmal nachfragen. Dann die Entwarnung (ach, ihr seid das!
Da steht er!). Wir sind die Einzigen, die ihn noch kriegen. Uff!
Mittwochs dann wie immer, das Zelt von Christian, Strom und unsere Hütte. Und
ein böses Erwachen: unser Hauptstromkabel ist weg. Also heftiges Nachdenken,
jede Menge rumtelefonieren und in der Weltgeschichte rumfahren. Über die
Notlösung reden wir mal nicht weiter...
Auch der Donnerstag verläuft nicht ohne Überraschung: Kühlwagen und Getränke
kommen schon um elf statt um zwei. Dann klappt aber doch alles recht gut -
obwohl nasse Zeltplanen echt viel wiegen - und wir müssen am Freitag nur noch
dekorieren und alles in Betrieb nehmen.
Der Freitag spannt uns dann mit dem Wetter auf die Folter: es regnet bis um
fünf. Dann endlich ist es trocken und die Beindersheimer kommen zur Eröffnung
'aus den Löchern gekrochen'. Alles in allem wurde das noch zu einem guten
Freitag.
Womit haben wir das verdient? Samstags regnet es schon wieder. Alles ist klar:
die Küche ist fertig, die Bierwagenbesatzung langweilt sich, die Bedienungen
schlagen sich um die drei Gäste, es ist sieben und wieder trocken. Dann endlich:
um viertel nach acht ist das Zelt voll und die ganze Mannschaft zufrieden am
Arbeiten.
Formel 1, die Olympiade und der traditionelle Frühschoppen bei den Landfrauen
sorgen für einen ruhigen Sonntag, erst am Spätnachmittag gibt es wieder mehr
Arbeit. Abends ist dann mit der Gruppe Cabrios richtig Stimmung auf dem Platz.
So hatte der Wettergott also ein Einsehen mit uns - aber nur bis Montag. Wieder
ein banges Warten auf das Ende des Regens und auf Kundschaft. Zum Glück kam
beides, so dass wir dieses Jahr nur einen kleinen internen Resteverkauf haben.
Nachts noch die ersten Rücktransporte ins Center und dann ab ins Bett und
hoffen, dass am nächsten Tag die Füße wieder in die Schuhe passen.
Der Dienstag war dann ausgefüllt mit Putzen, Putzen, Putzen, Wegräumen und Geld
zählen.
Hier nochmal vielen, vielen Dank an alle Helfer. Ein ganz besonderer Dank gilt
unserer Jugend, die mit Unermüdlichkeit, guter Laune und hervorragendem Einsatz
das Gelingen der Kerwe ermöglichte.
euer zweiter